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MIT NACHTRÄGEN AUS FRÜHEREN JAHREN VON G.O.DYHRENFURTH
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Es wäre also eigentlich zu erwarten , dass die seit 1952 im Gange befindliche Neuvermessung und Neuberechnung sehr starke Abweichungen gegenüber den alten Roten liefern sollten , aber glücklicherweise haben sich die früher gemachten Fehler grossenteils kompensiert .
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Für Chomo-Lungma ( Mount Everest ) ergaben sechs Berechnungen aus den Jahren 1849 und 1850 einen Mittelwert von 8839,8 m , sechs Berechnungen aus den Jahren 1881-1902 lieferten ein Mittel von 8882,2 m. Auch diese Zahl wurde als noch zu niedrig angezweifelt , und die ( nicht amtlichen ) Schätzungen gingen bis über 8900 m hinaus .
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Jedenfalls erweist sich die Höhenzahl 8603 m , die auf der Karte von Marcel Kurz 1930 eingesetzt wurde , als recht gut .
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Der Lhotse misst amtlich noch immer 8501 m , wird aber wahrscheinlich demnächst auf etwa 8510 m heraufgesetzt werden müssen - entsprechend seinen Nachbarn Everest und Makalu .
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der neue amtliche Wert ist 8481 m.
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Dhaulagiri , der « Mont Blanc » des Himalaya , der einst als höchster Berg der Erde galt , wurde bisher mit 8172 oder 8167 m angegeben . Die neue Kote ist jedoch 8222 m.
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Über Manaslu ( 8125 m ) , Nanga Parbat ( 8125 m ) , Annapurna I ( 8078 oder 8074 m ) , Shisha Pangma ( 8013 m ) und die vier pakistanischen Achttausender K2 ( 8611 m ) , Hidden Peak ( 8068 m ) , Broad Peak ( 8047 m ) und Gasherbrum II ( 8035 m ) ist vorläufig nichts Neues zu vermelden .
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Die Kaschmirfrage mit der zwischen Indien und Pakistan strittigen Grenze tut ein übriges .
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Wir werden uns also noch etwas gedulden müssen , bis die neuen Höhenzahlen für alle grossen Berge in Himalaya und Karakorum « endgültig » - d.h. wenigstens für ein paar Jahrzehnte - festgelegt sind .
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Aber geologisch hat die planmässig fortschreitende Arbeit von Dr. Toni Hagen unsere Kenntnis des Kangchendzönga-Massivs sehr wesentlich bereichert .
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« Die Alpen » 1956 , S.298-303 ( November ) bringen in Text , Kartenskizze und Profilen einen ersten gewichtigen Vorbericht .
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Aber die Begehungen des Makalu-Gebietes durch Dr. Toni Hagen im Winter 1954/55 und im Herbst 1955 , über deren Ergebnisse erst kürzlich einiges bekannt wurde ( « Die Alpen » 1956 , S. 295-298 ) , waren wissenschaftlich von grösster Bedeutung und lieferten auch bildlich eine prächtige Ausbeute .
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Diese Flüsse sind älter als der Himalaya .
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» Das Arun-Tal ist auch botanisch und pflanzengeographisch sehr interessant .
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Im Auftrage des Britischen Museums arbeitete und sammelte dort J.D.A.Stainton im Sommer 1956 .
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Sie gipfelte in der Erstersteigung des Lhotse ( 8501 m bzw. ca. 8510 m ) am 18. Mai 1956 durch Ernst Reiss und Fritz Luchsinger , der zweiten Ersteigung des Mount Everest ( 8848 m ) am 23. Mai durch Jürg Marmet und Ernst Schmied und der dritten Ersteigung am 24. Mai durch Adolf Reist und Hansrudolf von Gunten .
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Um nicht Allbekanntes zu wiederholen , möge es hier genügen , auf einige der wichtigsten Publikationen hinzuweisen :
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Die Originalberichte in « Der Bund » und « Neue Zürcher Zeitung » von Mai bis Oktober 1956 .
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- « Die Alpen » 1956 , Varia S.91/92 , 132/133 , 147-151 , 175-177 und Frühjahrsheft 1957 .
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Collins 1956 ) , flott geschrieben und hübsch illustriert , wenn wir auch - H.W.Tilman beistimmend - daran erinnern möchten , dass « human interest » nicht übertrieben werden sollte und dass die Berge im allgemeinen schöner sind als die auf ihnen herumkriechenden Menschen .
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7. An dem gewaltigen Manaslu ( 8125 m ) hatten die Japaner 1952 eine Kundfahrt und 1953 einen ernsthaften Angriff gemacht , bei dem sie bis 7750 m kamen . 1954 gab es schon beim Anmarsch durch das Buri-Gandaki-Tal grosse Schwierigkeiten mit der Bevölkerung , die sich gegen diese ständige Belästigung der Gottheit zur Wehr setzte .
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1956 brachte die Entscheidung :
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Unter Leitung des bergerfahrenen Yuko Maki , dem 1921 mit den Grindelwaldner Führern Fritz Amatter , Fritz Steuri und Samuel Brawand der erste Aufstieg über den Mittellegigrat des Eiger gelungen war , wurde diesmal eine neue Route versucht .
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Jetzt aber erfolgte der Schlussangriff von Süden , und man kam mit sechs Lagern aus .
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Vier Mitglieder der Bergsteigergruppe erreichten den Gipfel -am 9.Mai Imanishi mit dem Sherpa Gyalzen ( Himalayan Club :
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Sherpa-Liste Nr.57 ) und am 11. Mai Kato und Higeta. Von den vier Zacken , die den Gipfel bilden , ist der höchste so scharf , dass nur ein Mensch darauf Platz hat .
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8. Von den noch unerstiegenen Weltbergen ist der höchste der Dhaulagiri ( nach der Neuberechnung 8222m ) , um den seit vier Jahren hart gerungen wird ;
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1953 die Expedition des AACZ , 1954 die erste argentinische Expedition , die bis etwa 7950 m vordrang und nur durch einen Wettersturz um den Gipfelsieg gebracht wurde , 1955 die schweizerisch-deutsche « Vegetarische Himalaya-Expedition » und 1956 die zweite argentinische Expedition .
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Von diesem Unternehmen unter Leitung von Oberst E.Huerta hat man nicht sehr viel gehört Zwei Angriffsversuche am 15. und 25. Mai verliefen jedenfalls erfolglos .
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Vom Dhaulagiri Himal , diesem mächtigen Kamm mit sechs kotierten Siebentausendern ( s. « Die Alpen » 1956 , S.83 ) , ist vorläufig noch nichts Neues zu melden .
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9. In Garhwal wurde der Trisul ( 7120 m ) neuerdings zweimal bestiegen , und zwar von K.Bunshah aus Bombay mit zwei Sherpas und von zwei Deutschen , F. und A. Hieber .
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Der Trisul , der zum ersten Male schon 1907 von T. G. Longstaff mit A. und H. Bracherei und Kharbir bestiegen wurde , ist ein schöner , aber unschwieriger Berg südwestlich der Nanda Devi , gilt als « billiger Siebentausender » und wurde schon mehrfach besucht 10. In der Himalaya-Chronik 1955 wurde bereits erwähnt , dass Peter Aufscknaiter und George Hampson eine Exkursion in die Ronti-Gruppe südlich der Rishi Ganga-Schlucht ( Nanda Devi-Gebiet ) gemacht hätten .
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Nachträglich wird bekannt , dass dabei ( 1955 ) die Erstersteigung des Ronti ( 6064 m ) gelungen ist 11. Frauenexpeditionen scheinen Mode zu werden .
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Im Mai und Juni 1956 war die « Abinger Expedition » unter der Leitung von Mrs. Joyce Dunsheath im östlichen Kulu tätig .
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Betreut wurden sie von dem sehr zuverlässigen alten Ang Tsering UJ ( « Pansy » , H.C. Nr. 51 ) und noch drei anderen Sherpas .
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Ich bringe daraus - in Übersetzung - ein paar Ausschnitte :
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Wir wollten den Fluss gern überschreiten , aber er war zu tief und schrecklich kalt .
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Wie seine Ladakhi-Kameraden hatte auch Nawa Ram früher über die Vorsichtsmassnahmen unserer Sherpas gegen die ,Yeti ' gespottet .
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Auf meinen bisherigen sechs Himalaya-Fahrten habe ich oft schwarze und rote Bären und ihre Fährten gesehen , aber diese Fusstapfen hier im Kulti-Tal waren etwas ganz anderes .
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,Es ' hatte mindestens fünf dieser eisig kalten Flüsse durchschwömmen , und die Fährte wurde schliesslich auf dem felsigen Osthang des Tales unkenntlich .
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Unsere Sherpas waren fest davon überzeugt , dass es sich um einen ,Yeti ' gehandelt hatte .
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Genau vor hundert Jahren schoss Paul Belloni du Chaillu , der französisch-amerikanische Forscher , den ersten Gorilla , der von einem Weissen erlegt wurde .
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Mehr als 2000 Jahre lang hatte Europa den Gorilla für eine blosse Legende gehalten , etwa wie die Seeschlange oder den Drachen .
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Als Chaillu mit seiner Beschreibung dieses furchtbaren Affen nach Europa zurückkehrte , empfing ihn stürmisches Hohngelächter .
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Ähnlich ging es später z. B. mit dem Riesen-Panda , dem Coelacanthus ( Quasten-flosser ) und dem Okapi , der Urwald-Giraffe .
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Skeptiker mögen fragen , warum Begegnungen mit dem ,Yeti ' gar so selten gewesen sind , und meist waren es nur Einheimische , die ihn zu Gesicht bekamen .
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Man könnte eine Gegenfrage stellen :
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13. Aus dem Jahre 1955 ist auch die « Central-Lahul-Expedition » unter der Leitung von Hamish McArthur nachzutragen .
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Wie der Bericht ( « The Alpine Journal » , Nr. 293 , S. 279-295 ) zeigt , wurde nicht nur bergsteigerisch , sondern auch topographisch sorgfältig gearbeitet .
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14. Dasselbe gilt für das benachbarte , geologisch besonders interessante , fossilreiche Spiti , wo 1955 die « Cambridge University Expedition » tätig war .
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Darüber berichtet Trevor Braham ( « The Alpine Journal » , Nr. 293,S . 296-309 ) .
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15. Den Südostflügel des Karakorum bildet die Gruppe des Sasir Kangri ( 7672 m ) in der grossen Schlinge des Shayok-Flusses .
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Diesem schwer zugänglichen Massiv galt die erste Expedition des Ehepaares Visser-Hooft im Jahre 1922 .
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Nach einer langen Pause - 1946 - versuchte eine britische Expedition unter Führung von J. O. M. Roberts ihr Glück , hatte aber gleichfalls so wenig Erfolg , dass alle Karakorum-Kandidaten abgeschreckt wurden .
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Da der Sasir Kangri zum indischen Teil von Kaschmir gehört , war er für das « Himalayan Mountaineering Institute » in Darjiling von besonderem Interesse .
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Unter Leitung des bergerfahrenen Major N.D. Jayal wurde 1956 ein neuer Angriff vorbereitet , doch auch diesmal umsonst .
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Obwohl noch kein Achttausender , ist er bestimmt ein sehr harter Brocken .
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16. Einer der kühnsten Gipfel des Karakorum ist der auf der Nordseite des Baltoro-Gletschers gelegene Mustagh-Turm ( 7273 m ) .
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Allerdings habe ich bereits 1939 in meinem « Baltoro » ( Basel : Benno Schwabe ) auf S.66/67 geschrieben :
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Aber der West- oder , genauer gesagt , WNW-Grat ist vielleicht möglich .
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beim Abstieg mussten beide Seilschaften biwakieren , was Hartog leider böse Erfrierungen kostete .
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17. So unglaublich es klingt - nur wenige Tage später wurde der Mustagh-Turm neuerdings bezwungen , und zwar über den noch schwierigeren Südostgrat von einer französischen Expedition . Leiter war Guido Magnone , dessen Name mit der Westwand der Drus , dem Cerro Fitz Roy , dem Makalu und vielen anderen der grössten und schwersten Bergfahrten verknüpft ist .
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André Contamine , Paul Keller , Robert Paragot und als Arzt Dr. François Florence , als pakistanischer Verbindungsoffizier Cwpt.Ali Usman .
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Schlechtes Wetter und ein dadurch ausgelöster Trägerstreik - wie viele Expeditionen haben schon mit den Baltis schweren Verdruss gehabt !
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Diesen Grat gibt es gar nicht , nur eine mindestens 1600 m hohe , furchtbar steile , von Eislawinen bestrichene Wand , der reinste Selbstmord .
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Diese Strecke zwischen Camp 2 und 3 war ein böses Stück , rechts trotz 400 m fixer Seile etwa so schwer wie die Nordwand der Courtes , auf der linken Seite von Eislawinen bedroht .
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Es war sicher eine der härtesten Klettereien , die bisher im Himalaya und in dieser Höhe gemacht worden sind .
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Erst am Abend des 10. Juli klarte es auf , und am 11. Juli , morgens , traten sie zum Angriff an .
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Die Aussicht vom K2 über Broad Peak , Gasherbrum-Gruppe und Hidden Peak bis zum trotzigen Masherbrum gegenüber war unvergleichlich , aber es wurde eine grimmig kalte , bitterböse Nacht .
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Nun sind sie unter dem Bergschrund , wo Florence sie tief bewegt erwartet .
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La Tour de Mustagh . « La Montagne » , oct. 1956 , p.261-270 .
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18. Bereits in meinem Buch « Baltoro » 1939 hatte ich einen Besteigungsversuch des Gasherbrum II ( 8035 m ) warm empfohlen . Im « Dritten Pol » 1952 wiederholte ich :
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« Der Gasherbrum II ist nicht leicht , aber wahrscheinlich möglich und relativ sicher .
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Die Mannschaft setzte sich aus sechs Bergsteigern und zwei Wissenschaftlern zusammen :
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Fritz Morawec als Leiter , Sepp Lerch , Hans Ratay ( Photograph ) , Richard Reinagl , Heinrich Roiss und Hans Willenpart , Dr. Georg Weiler als Arzt , Dr. Erich Traugott Gattinger als Geologe .
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Auf Grund der Erfahrungen in einem Trainingslager entschied man sich für Reform-Ernährung , was das Gewicht des Expeditionsgepäcks nicht unerheblich verringerte .
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Die Österreicher brauchten von Skardu bis Askole 168 Kulis , von dort an wegen des zusätzlichen Proviants 263 Mann .
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Ich habe schon oft darauf hingewiesen , dass man für Himalaya-Träger hauptsächlich die Nummern 42-44 ( nur einige wenige Nummern 41 und 45 ) braucht , aber extra breit !
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Natürlich gab es nun zahlreiche Fusskranke , und der Expeditionsarzt hatte stundenlang Wundstellen , Blut- und Wasserblasen zu verbinden .
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In Urdokas ( 4057 m ) gab es den üblichen Streik , von dem wohl noch keine Baltoro-Expedition verschont geblieben ist , aber durch das energische Eingreifen des Verbindungsoffiziers kam die Sache bald wieder in Ordnung .
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Immerhin mussten 68 Lasten unter der Aufsicht des zweiten pakistanischen Begleiters , des Studenten Hayat Ali Shah , zunächst in Urdokas zurückbleiben .
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Inzwischen pendelten die Österreicher mit elf Balti-Hochträgern ( « Balti-Tiger » ) ihre Lasten weiter nach dem Platz , wo meine « I. H. E. » ( Internationale Himalaya-Expedition ) 1934 ihr Hauptlager ( Camp 4 ) gehabt hatte , also am Südfuss des Gasherbrum VI ( 7190 m ) , an der Talecke , wo der « Abruzzi Glacier » zum eigentlichen Baltoro wird .
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Nach einer zehntägigen Akklimatisierungsperiode wurde ein Weg durch den sehr zerrissenen « Südlichen Gasherbrum-Gletscher »zum Fusse des Gasherbrum II erkundet . Aus dem oberen Gletscherbecken ziehen zwei Gratrippen durch den Steilwandgürtel zur grossen Firnterrasse des Gasherbrum II hinauf .
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Es sei hier bloss an die Lawinenkatastrophe 1937 am Nanga Parbat erinnert , die 16 Opfer gefordert hatte .
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Diesmal hatte es glücklicherweise - weil das Lager nicht besetzt war -keine Menschenleben gekostet , aber ein grosser Teil der wichtigsten Ausrüstung und Verpflegung lag fünf bis zehn Meter tief unter Lawinenschnee .
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Ratay und Roiss machten am 2. Juli den Eisgrat zwischen Lager I ( 6000 m ) und Lager II ( 6700 m ) gangbar , wobei viel Stufenarbeit zu leisten war und fixe Seile angebracht werden mussten .
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Am 6. Juli , nachmittags , sicherte Reinagl die Träger hinunter , während Moravec , der Expeditionsleiter , Larch und Willenpart sich mit schweren Rucksäcken aufwärtsarbeiteten .
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Die Neuschneedecke auf Eis machte jede Sicherung illusorisch ; darum gingen sie seilfrei , um sich nicht gegenseitig zu gefährden .
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Um 20.30 Uhr waren sie bei etwa 7500 m am Fuss der Gipfelpyramide und richteten sich unter einem Felsblock für die Nacht ein .
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Erst kurz vor 9 Uhr gelangten sie zu einer kleinen Scharte ( etwa 7700 m ) im Ostgrat .
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Es ist der Hauptkamm zwischen Baltoro und Shaksgam , also die Wasserscheide zwischen Indus und Tarim , zwischen dem Indischen Ozean und dem abflusslosen Innerasien .
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Eispickel mit dem österreichischen und dem pakistanischen Wimpel , Bau eines Steinmanns , Ersteigungsdaten in einer leeren Filmdose , Muttergottes-Medaillon usw. Es war so warm , dass sie sogar die Anoraks ausziehen konnten und eine Stunde auf dem Gipfel blieben .
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Es ist sehr erfreulich , dass es jetzt - ausser den berühmten Sherpas und den zum Teil recht guten Hunzas - auch unter den Baltis Männer gibt , die sich zu echten Bergsteigern entwickeln und « Tiger » zu werden versprechen .
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Der Gasherbrum II ist der dritte Achttausender , den die Österreicher für sich buchen können :
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Nanga Parbat , Cho Oyu , Gasherbrum .
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Durch eine ( übrigens nicht ganz korrekte ) Umrechnung von 25 350 ft .
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Die Kote , die seit 1917 auf allen Karakorum-Karten steht , ist aber 24 350 ft . = 7422 m , und das ist eben die amtliche Höhenzahl des « Queen Mary Peak » , der seit 1938 offiziell Sia Kangri heisst .
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( 2 ) Die Kote 7422 m geht auf die trigonometrische Vermessung durch den Topographen C. Grant Peterkin ( Bullock-Workman-Expedition 1912 ) zurück und bezieht sich wahrscheinlich auf den Hauptgipfel des viergipfligen Sia-Kangri-Massivs .
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Der Westgipfel ist gut 100 m niedriger als der Hauptgipfel , also ca. 7315 m. Das ist der Punkt , den die Österreicher bei ihrer Zweitbesteigung erreicht haben .
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Bei aller Anerkennung dieser technischen Leistung bleibt die vollständige Unkenntnis der einschlägigen Literatur erstaunlich .
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Benno Schwabe 1935 ) .
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- Heinrich Roiss :
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« Erste Besteigung des Austria-Peak ( 7729 m ) » ( Österr. Touristenzeitung , 70. Jahrgang , Folge 1 , Wien , im Jänner 1957 ) .
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19. Der Rakaposhi ( = « Drachenschwanz » ) ( 7788 m ) liegt unweit Gilgit , das einen Flugplatz hat Dieser günstigen Verkehrslage ist es zuzuschreiben , dass der prachtvolle Berg an der Grenze des Hunzalandes schon so oft bestürmt wurde , wie wohl kein anderer Siebentausender , aber bisher immer vergeblich .
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1956 versuchte es eine englisch-amerikanische Vier-Mann-Expedition unter Leitung von Capt .
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M.E.B.Banks von neuem , gelangte aber nur bis etwa 7000 m. Der Rakaposhi ist nicht leicht , und das Wetter scheint ganz besonders schlecht gewesen zu sein .
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20. Der Mustagh Ata ( = « Eisberg-Vater » ) ( 7433 m ) ist eine technisch unschwierige Kuppel im chinesischen Teile des Pamir-Plateaus .
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Nach den vergeblichen Versuchen von Sven Hedin - der ja kein Bergsteiger war - im Jahre 1894 Hess man diesen « billigen » Siebentausender merkwürdig lange in Ruhe .
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Am 19. August 1956 wurde er von sechs russischen und zwei chinesischen Bergsteigern bezwungen , wobei die modernen technischen Hilfsmittel - auch Sauerstoff - zur Anwendung gelangten .
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Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt geworden .
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22. Nachdem wir den Bereich des Himalaya und Karakorum sowieso schon verlassen haben , werfen wir noch einen Blick auf die höchsten Berge in der Sowjetunion :
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Pik Lenin ( früher Pik Kaufmann ) , 7134 m , im Transalai , Erstersteigung 1928 durch E. Allwein , E.Schneider und K.Wien , seitdem wiederholt von sowjetischen Bergsteigern besucht , technisch unschwierig .
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Khan Tengri ( = « Fürst der Geister » ) , 6995 m , nach der Neuvermessung also kein Siebentausender mehr , im Tien-Schan ( = « Himmelsgebirge » ) .
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Erstersteigung 1931 durch M.T.Pogre-bezki , F. Sauberer und B.Tjurin , seitdem wiederholt bestiegen , so 1936 von Lorenz Saladin .
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Pik Stalin ( früher Garmo ) , 7495 m , im Alai-Pamir .
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Der Kulminationspunkt des Tien-Schan und anscheinend der zweithöchste Berg der Sowjetunion ist Pik Pobeda ( = « Siegesspitze » ) , 7439 m , erst 1943 entdeckt und vermessen .
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Dieser für uns westliche Menschen etwas geheimnisvolle Berg ist noch unbezwungen ;
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1956 ) , p.310-329 .
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Überblicken wir noch einmal den derzeitigen « Achttausender-Status » .
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1. 1950 :
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Annapurna I , 8078 m , Expeditionsleiter M.Herzog , Gipfelmannschaft M. Herzog und L.Lachenal .
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2. 1953 :
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Mount Everest , 8848 m , Leiter J.Hunt , Gipfelmannschaft E.P.Hillary und Tensing Norkay .
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3. Nanga Parbat , 8125 m , Leiter K. Herrligkoffer , Gipfel H.Buhl im Alleingang .
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4. 1954 :
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K2 , 8611 m , Leiter A.Desio , Gipfelmannschaft A.Compagnoni und L.Lacedelli .
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6. 1955 :
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Makalu , 8481 m , Leiter J. Franco , Gipfelmannschaften L.Terray-J.Couzy , J.Franco- G. Magnone-Gyalzen Norbu , J.Bouvier-S.Coupé-P.Leroux-A . Vialatte .
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7. Kangchendzönga , ca. 8597 m , Leiter Ch .
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Evans , Gipfelmannschaften G. Band-J .
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Brown , N. Hardie-T .
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Streather .
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8. 1956 :
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Lhotse , ca.8510 , Leiter A.Eggler , Gipfelmannschaft E. Reiss-F .
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9. Manaslu , 8125 m , Leiter Y. Maki , Gipfelmannschaften Imanishi-Gyalzen , Kato-Higeta .
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10. Gasherbrian II , 8035 m , Leiter F.Morawec , Gipfelmannschaft S.Larch-F.Morawec- H.Wfflenpart .
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« Da waren's nur noch vier » unbestiegene Achttausender , nämlich Dhaulagiri ( 8222 m ) in Nepal , Shisha Pangma oder Gosainthan ( 8013 m ) in Tibet , Hidden Peak ( 8068 m ) und BroadPeak ( 8047 m ) im pakistanischen Karakorum ( Baltoro-Gebiet ) .
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1. Die Expeditionen haben einen nepalischen Verbindungsoffizier mitzunehmen , der ihnen von der Regierung von Nepal zugeteilt wird .
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2. Dem Verbindungsoffizier sind von der Expedition monatlich 200.- indische Rupies ( = 180.-SFr. ) zu zahlen .
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5. Die Regierung kann diese Bewilligung jederzeit widerrufen , wenn sie glaubt , dass das Benehmen oder die Tätigkeit der Expedition unerwünscht sind .
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8. Die Mitnahme von Sendegeräten , Waffen , Munition und anderen Explosivstoffen ist verboten , es sei denn , dass die Regierung von Nepal für einen besonderen Zweck eine Spezial-Lizenz erteilt .
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9. Die Expedition soll nichts tun oder zulassen , was die religiösen Gefühle und die moralischen und sozialen Bräuche der einheimischen Bevölkerung verletzen könnte .
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11. Alles , was im Verlaufe der Expedition gesammelt wurde , ist der Regierung von Nepal vorzulegen , bevor es gestattet wird , von Nepal abzureisen .
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12. Für die Genehmigung , eine Expedition zu unternehmen , ist an die Regierung eine Abgabe von 500.- bis 3000.- indischen Rupies ( also bis 2700.- SFr. ) zu entrichten .
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13. Die Nachrichten über die Tätigkeit der Expedition ( z.B. Erfolge , Fehlschläge , Unfälle usw. ) dürfen nicht dem Urheberrecht ( Copyright ) unterstellt sein .
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14. Alle Gesuche , im nepalischen Himalaya eine Expedition machen zu dürfen , sind von der Regierung des Antragstellers zu bestätigen und der Regierung von Nepal zur Prüfung vorzulegen .
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Diese neuen Bestimmungen sind bereits in Kraft getreten .
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Es wurde sogar gemeldet , dass eine Zone von 50 Meilen ( gut 76 km ) Tiefe längs der nepalisch-tibetischen Grenze auf der nepalischen Seite gesperrt werden solle .
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Diese alarmierende Nachricht ist jedoch noch nicht bestätigt und wahrscheinlich nicht ganz zutreffend , denn die Regierung von Nepal ist an der « Fremden-Industrie » interessiert und weiss sehr genau , dass jede Himalaya-Expedition eine Masse Geld und Sachwerte ins Land bringt .
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Immerhin sind auch die vorstehenden neuen Bedingungen , die schon mehrfach beglaubigt wurden , sehr einschneidend .
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Insbesondere § 11 und § 13 dürften sich als ein schwerer Hemmschuh erweisen .
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Soll der verantwortliche Expeditionsleiter vielleicht Tausende von photographischen Aufnahmen ( schwarzweiss und farbig ) und zahlreiche Filmrollen ( Bild und Ton ) in Kathmandu entwickeln , kopieren und von den Behörden zensurieren lassen , bis seine Ausreise aus Nepal gnädigst gestattet wird ?
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